Selbstwertmangel

Im Zusammenhang mit dem Selbstwertmangel werden auch die Begriffe Wertgefühl, Wertschätzung, Selbstvertrauen genannt. In der psychologischen Beratung bezeichnet man damit die Bewertung, die sich ein Mensch selbst gibt.

Die eigene Selbstbewertung bezieht sich dabei auf die individuelle Persönlichkeit und auf die individuellen Fähigkeiten. Zur eigenen Beurteilung gehören auch die Vergangenheitserinnerungen, die ICH-Identität und das (Sich-)Selbstempfinden.

Das Selbstwertgefühl ruht auf einem Fundament aus sechs Säulen:
– Bewusst leben, Realität erkennen und akzeptieren
– Sich selbst annehmen, zu sich stehen
– Eigenverantwortlich sein, ich lebe mein Leben
– Eigenen Werten treu sein, selbstsicher sein
– Ziele formulieren, Ziele fokussieren
– Authentisch sein, in Worten und Taten

Kommen eine oder mehrere Säulen ins Wanken, orientiert sich die betroffene Person in ihrer Selbstbewertung mehr und mehr an den Meinungen außenstehender Personen.

Anstatt aus sich selbst heraus sicher zu sein, nimmt das wertende Fremd-Feedback eine hohe Priorität ein.